Aus für Restaurant top air im Stuttgarter Flughafen
Aus für Restaurant top air im Stuttgarter Flughafen
36 Jahre lang betrieb die Wöllhaf-Gruppe das »restaurant top air« – seit 1992 das einzige Sterne-Restaurant weltweit an einem Flughafen – und seit 29 Jahren begeistert das Restaurant »Red Baron« mit Brunch, Lunch, Dinner und als perfekte Eventlocation. Nun gehen beide Erfolgsgeschichten auf Ebene 4 in Terminal 1 am Stuttgarter Flughafen zu Ende.
Auch das dortige »Burger King«-Restaurant und das »Wöllhaf Kongress- und Bankettzentrum«, das durch Hotelneubauten in der Umgebung des Flughafens direkte Konkurrenz erhalten hat, werden zum 31. März 2021 schließen. »Die Entscheidung, die Ebene 4 aufzugeben, fiel uns schwer. Wir haben diese Restaurants seit mehr als 30 Jahren erfolgreich geführt und es schmerzt uns sehr, für die Zukunft der gesamten Wöllhaf-Gruppe auf sie verzichten zu müssen«, erklärt Geschäftsführerin Chiara Wöllhaf, die im Oktober 2020 die Nachfolge ihres Vaters, Firmengründer Claus Wöllhaf, angetreten hat. Grund für die Entscheidung ist das veränderte Passagieraufkommen auf Ebene 4 des Terminal 1, das schon seit längerem zu einem stetigen Rückgang der Umsätze führte. »Mit vielen interessanten Angeboten bleiben wir aber an unserem Stammsitz, dem Stuttgarter Flughafen, präsent.«
Die Fokussierung auf andere Gastronomie-Angebote am STR soll die Geschäftsfähigkeit der C. Wöllhaf GastroService GmbH nach der Corona-Krise gewährleisten: Dazu zählen das W Café by Wöllhaf, Die EsS-Bahn, Modern Asia, AIR Bar by Wöllhaf, W Bar by Wöllhaf, Piccolino Bar 1, 2 & 3 by Wöllhaf, T4 Bar by Wöllhaf und die Lizenzmarke Bistro-Café Leysieffer. Die bestehenden Pachtverträge wurden um 7 Monate – mit zweimaliger Verlängerungsoption um je 6 Monate – verlängert. »Wir sind froh, dass wir 33 der insgesamt 36 von dieser Maßnahme betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein Angebot am Standort Stuttgart innerhalb der Wöllhaf-Gruppe machen können«, erläutert Geschäftsführer Jörg Rösemeier die Auswirkungen der Entscheidungen auf die Belegschaft. Wöllhaf zahlt seinen Beschäftigten, die sich teilweise seit März 2020 in Kurzarbeit befinden, 10 Prozent des jeweiligen Entgelts zusätzlich zu den Transferleistungen aus. »Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren und sind der Kern unseres Erfolges, mit ihnen gemeinsam wollen wir nach den harten Monaten wieder durchstarten«, betont Chiara Wöllhaf, wie wichtig das gesamte Team für die Perspektive des Unternehmens ist.
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